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Wir empfehlen: | |||||||||||||||||||||||||||||||||
-1549 wurde er zum Obersten Architekten von St. Peter ernannt und ihm wurde
der Auftrag für einen Neuentwurf des Kapitols erteilt
- 2 bedeutende Skulpturen: “ Pieta” sowie “ Pieta
Rondanini”
- 18.2.1564 stirbt Michelagelo
-am 10.3.1564 Leichnam des Künstlers in der Toskana beigesetzt
* wahrscheinlich hat kein Künstler je größeren
Einfluß ausgeübt als Michelangelo
* seine Zeitgenossen nannten ihn “den
Göttlichen”
* für viele stellt Michelangelo den Höhepunkt der
Renaissance-Kunst dar
Michelangelos Werke in der Sixtinischen Kapelle:
- M. malte über 300 Figuren in das Gewölbe der Kapelle mit denen
er die bibl. Heilsgeschichte und die Erschaffung der Welt, sowie die Ideale der
Renaissance darstellt, da der zu eigener Tat- und Schöpferkraft erwachte
Mensch einer neuen Zeit im Mittelpunkt steht
- den Malereien lag wahrscheinlich ein theologisch fundiertes Programm
zugrunde, trotzdem kam es zu einer triumphalen Darstellung der menschl.
Schönheit
- er begann seine Arbeit entgegen der bibl. Abfolge im Osten mit den
Bildern:
“Opfer” “Verspottung Noahs”
“Sintflut”
Motive der Liebe und der Aufopferung überwiegen gegenüber
Egoismus und Selbsterhaltung
- die Wucht und Wirksamkeit der Figuren beruht auf der isolierten
Geschlossenheit jeder einzelnen Gestalt,
jede Figur allein ist für sich vollkommen und erscheint als
Verkörperung des göttl. Geistes
- in der weiteren Entwicklung verwendet M. zunehmend kleinere Figuren und
je näher die Figuren am Ursprung der Welt ( also am Mittelpunkt des Bildes
) liegen, desto elementarer sind auch die Mittel der
Darstellung
- in der “Erschaffung Adams” (1511) erscheinen der Mensch und
sein Schöpfer als fast gleichberechtigte Partner, und über die Finger
springt auf Adam der göttl. Funke über, aber die Distanz die beide
Finger trennt, stellt die Kluft dar, die den Menschen von Gott trennt
- mit diesem Werk will M. nicht die Erschaffung des Menschen, sondern seine
Sehnsucht nach dem Göttlichen darstellen
- es ist ein kunsthistorisches Werk aufgrund der Sotto-in-sú-Malerei
, des Architekturrahmens und
vor allem wegen der zukunftsträchtigen Spannungen zwischen
Idealismus und manieristischer Unruhe
- das zweite monumentale Fresko ist das “Jüngste Gericht”
(1536-41) in dem Christus in der Mitte als Weltenrichter erscheint, der rechte
Arm Christi schleudert dabei die Verdammten in die Tiefe,
während der linke Arm die Erwählten in die Höhe
zieht
- M. hat das Fresko nicht auf einen einheitlichen Blickpunkt ausgerichtet,
die Größe der Figuren hängt vor allem von ihrer Bedeutung
ab, dadurch ist jeder Gestalt ihre Individualität gelassen
- in den Porträts der Figuren hat M. auch Gesichtszüge seiner
Zeitgenossen sowie von sich selbst eingearbeitet
- die massigen Körper ( wie in der Barockmalerei ) verraten dabei
M.´s Unzufriedenheit mit den damals gängigen Vorstellungen
über das Formideal und spiegeln zudem seinen zunehmenden
geistigen Ernst wieder
- es ist das größte einheitliche Fresko des gesamten
Jahrhunderts, vor dem sogar Papst Paul 3.
auf die Knie fiel, als es enthüllt wurde
- weitere Werke in der sixtinischen Kapelle sind u.a. :
“ Jesaja”
“ Cumaea”
“ Libyca”
“ Jeremia”
“ Kreuzigung Hamans”
Michelangelos Schaffen läßt sich am besten durch ein
Goethe-Zitat würdigen, dieser sagte in seiner “Italienreise”:
“... ohne die sixtinische Kapelle gesehen zu haben, kann man sich
keinen anschaulichen Begriff
machen, was ein Mensch vermag”
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